DaSol1 – von Darmstadt nach Freiburg

Darmstadt ist eine hessische Großstadt mit 144.000 Einwohnern. Im Herbst 2008 gründeten die beiden Stadträte Klaus Feuchtinger und Dieter Wenzel gemeinsam mit der HEAG Holding AG die Arbeitsgruppe Photovoltaik (AGPV) in Kooperation mit der Firma SolarArt und in enger Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement, der Universität sowie weiteren städtischen und privaten Institutionen.

Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement untersuchte die Dächer der 41 staatlichen Schulen der Stadt auf Tauglichkeit für Photovoltaikanlagen.
Auch Darmstädter Unternehmen und Privatleute wurden seitens der Stadt aufgefordert, ihr Dach gegen eine Pachtgebühr zur Verfügung zu stellen.
Ein Solarkataster wurde seitens der Stadt aufgebaut und zur Verfügung gestellt.

„Mit Solaranlagen übernimmt die Wissenschaftsstadt Darmstadt Verantwortung für die Umwelt und unterstreicht das städtische Ziel des Ausbaus der Bürgerpartizipation“, so begründet das Umweltdezernat sein Engagement.

Die Solar-Bürger-Genossenschaft bewarb sich um eines der Projekte und erhielt den Zuschlag für das erste von inzwischen 12 solarisierten Dächern.

  • Kosten: 100.000 Euro, davon wurden 80% über ein Bankdarlehen finanziert und 20% aus dem Eigenkapital der Solar-Bürger-Genossenschaft.
  • Inbetriebnahme: November 2009
  • Leistung: 26 kWp

Die Anlage auf der Christoph-Graupner-Schule in Darmstadt war das zweite Solarprojekt der Genossenschaft.

2021 musste das Dach der Schule saniert werden. Da die Sanierung über mehrere Jahre dauern sollte, suchten wir ein Ersatzdach für die Anlage.

Da passte es perfekt, dass Familie Mößner, Weinbauern in Freiburg-Tiengen, sich für ihre Halle, in der sie landwirtschaftliche Gerätschaften unterbringt, eine Solaranlage wünschte. Auf einer zweiten Halle betreibt sie bereits selbst eine Solaranlage.